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Informationen zur E-Zigarette

Im Vergleich zu herkömmlichen Zigaretten funktionieren elektrische Zigaretten mittels eines völlig anderen Prinzips. Durch Verdampfung einer speziellen Flüssigkeit, dem sogenannten Liquid, wird Dampf produziert, der ebenso wie Zigarettenrauch inhaliert werden kann. Der Dampf stellt eine echte, wohlschmeckende und verträglichere Alternative zum rauchen von Verbrennungsprodukten wie der Zigarette dar.

Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass elektrische Zigaretten in der Handhabung anfangs komplizierter erscheinen. Es wird elektrisches Gerät benötigt, das in Vielfalt und Variation unüberschaubar zu sein scheint und den Umstieg aufs "Dampfen" nicht unbedingt erleichtert.

Sich eine Zigarette aus der Packung zu nehmen, anzuzünden und nach dem Aufrauchen einfach zu entsorgen, ist ohne Zweifel der einfachere Weg. Allerdings sind die über 4000 mit der Verbrennung aufgenommenen Stoffe (davon sind bis jetzt ca. 20 als krebserregend eingestuft) gegenüber den im Dampf enthaltenden, für Lebensmittel zugelassenen Stoffe für den Körper wesentlich belastender.

Jeder Raucher kennt auch den morgendlichen, würgenden Husten, die vergilbten Vorhänge und Tapeten, den Gestank abgestandenem Rauchs in der Wohnung, im Auto und der Kleidung. Man kann sich vorstellen, was der Rauch im Körper und vor allem in der Lunge so alles anstellen kann..

Viele gute Gründe also, einen Umstieg ins Auge zu fassen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Tapeten und Vorhänge bleiben sauber, schlechte Gerüche gibt es nicht mehr, die Kondition verbessert sich und der “Raucherhusten” verschwindet. Nicht zuletzt ist das Dampfen nach dem Erwerb der anfänglich nötigen Geräte und Liquids im täglichen Betrieb auch noch deutlich günstiger als der alte Glimmstängel.

Änfänglich als verwirrend und umständlich empfunden, wird der Umgang mit der E-Zigarette schon nach kurzer Zeit selbstverständlich und ganz einfach.

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Wie funktioniert die E-Zigarette?

Eine E-Zigarette besteht aus einem Verdampfer, einem Behälter für das Liquid und einer Stromversorgung mittels eines aufladbaren Akkus.

Der Verdampfer mit dem Liquid wird auf den Akku aufgeschraubt. Durch Tastendruck am Akku wird der Stromkreis zum Verdampfer geschlossen, dadurch entsteht im Verdampfer mit dem Liquidbehälter ein Unterdruck. Das Liquid benetzt nun die Heizspule im Verdampfer und produziert den Dampf, der inhaliert werden kann.

Verdampfer gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen, Einige sind mit dem Liquidbehälter fest verbunden, andere können ausgewechselt und so der Behälter weiterverwendet werden.

 

Was ist Liquid?

Liquid besteht aus zwei Komponenten: der sogenannten Base und einem Aroma, das der Base zugesetzt wird. Basen bestehen aus Propylenglykol (PG), pflanzlichem Glyzerin (VG) oder einer MIschung aus beidem. Beide sind als Lebensmittelzusatzstoffe zugelassen und gelten als ungefährlich. VG produziert mehr Dampf als PG und wird von empfindlichen Personen besser vertragen, ist aber relativ dickflüssig, sodass häufig eine Mischung aus PG und VG sowie einem geringen Anteil destilliertem Wasser verwendet wird. Den Basen ist ein Nikotinanteil zwischen null bis 18 Milligramm pro Milliliter zugesetzt, es gibt aber auch nikotinfreie Liquids. Umsteiger favorisieren meistens Liquids mit einem Nikotinanteil zwischen 12 und 18 Milligramm pro Milliliter.

Liquids gibt es mit vielen verschiedenen Aromen. Einsteiger verlangen oft nach Liquids, die so wie ihre vorher favorisierten Zigarettenmarken schmecken sollen, das ist aber nicht möglich, da dieser Geschmack einen Verbrennungsprozess voraussetzt. Es gibt aber viele köstliche Aromen, die ganz neue Geschmackserlebnisse ermöglichen. Darunter sind auch Aromen die heute in Tabakprodukten eingesetzt werden.

Viele Dampfer mischen ihre Liquids auch selbst. Neutrale Basen mit beliebigem Nikotingehalt und Zusammensetzung der Komponenten PG und VG sowie geeignete Aromen in großer Auswahl können in ausgewählten Dampfershops erworben werden. So kann jeder sein Liquid mit dem Aroma seiner favorisierten Geschmacksrichtung in individueller Intensität und Nikotinstärke selbst herstellen. Die Kösten reduzieren sich dann auch erheblich gegenüber den Fertigliquids

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Akku (Stromversorgung)

Der Akku, auf den der Verdampfer aufgeschraubt wird, versorgt die E-Zigarette mit dem nötigen Strom. Mittels eines Drucktasters wird der Stromkontakt zum Verdampfer geschlossen und der Verdampfungsprozess beginnt. Akkus gibt es in zwei Ausführungen.

Zum einen gibt es die kleineren, schlankeren Akkus, die fest mit dem Gehäuse verbunden sind. Sie werden mit dem Schraubgewinde, auf das normalerweise der Verdampfer geschraubt wird mithilfe eines Ladekabels aufgeladen. Das Ladekabel wird mit einem Stecker an den Haushaltsstrom gesteckt oder einem USB an den Computer angeschlossen. Die Stromspannung solcher Akkus ist, bis auf wenige Ausnahmen, nicht veränderbar.

Zum anderen gibt es den sogenannten Akkuträger, das ist ein Gehäuse (ähnlich einer Taschenlampe), zur Aufnahme von Li-Ion oder Li-Mg Rundzellenakkus. Diese Akkus werden mit einem handelsüblichen Tischladegerät, welches in der Lage ist diese Akkutypen zu erkennen, aufgeladen. Akkuträger sind größer und dicker als festverbundene Akkus und ermöglichen eine variable Stromabgabe, mit der die Dampfentwicklung und das Geschmackserlebnis individuell optimiert werden kann.

 

Verdampfer

Verdampfer gibt es in unzähligen Variationen. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Heizspule aus feinem Draht durch die ein Docht gezogen ist. Der Verdampfer steckt im Inneren des Behälters für das Liquid.

Bei Stromkontakt mit dem Akku erhitzt sich die Heizwendel, Liquid verdampft und es entsteht ein Unterdruck durch den neues Liquid angesaugt, über die Heizwendel verteilt und verdampft wird. Je nach Bauart kann das Liquid ganz einfach von oben oder von unten in den Liquidbehälter, der den Verdampfer umgibt, eingefüllt werden.

 Ein Verdampfer hat nur eine begrenzte Lebensdauer, deshalb können die meisten Verdampfer für kleines Geld von Zeit zu Zeit ersetzt werden, ohne dass der Liquidbehälter entsorgt werden muss. Wenn der Geschmack des Dampfs nachlässt, eine leicht kokelige Nuance bekommt oder das Gerät nur noch schwach dampft, ist es Zeit, den Verdampfer zu ersetzen.

 

Nicht alle auf dem Markt befindlichen E-Zigaretten eignen sich für einen erfolgreichen Umstieg. Vor allem ist von Geräten mit zu geringer Akkukapazität und zu kleinen Verdampfern abzuraten. Diese Geräte haben nur eine sehr geringe Leistung, was die Dampfentwicklung und den Geschmack verringert und die Auflade Zyklen stark erhöht. Auch das Verbrauchsmaterial dieser Geräte ist im Verhältnis zur Leistung sehr teuer.

Interessenten sollten von solchen vermeintlichen Angeboten Abstand nehmen. Dampfershops beraten gerne ausführlich und kompetent und halten zudem gute günstige Einsteigersets bereit.

Elektrische Zigaretten sind für Menschen unter 18 Jahren, Nichtraucher, Schwangere und atem- sowie herzkranke Personen nicht geeignet.

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